Das Schwein stammt vom Wildschwein ab. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nutztieren, liefert es nur ein einziges verwertbares Produkt, sein Fleisch. Die Schweinemast spielt eine wichtige und nützliche Rolle bei der Verwertung von Abfällen aus der Lebensmittelindustrie. So wird beispielsweise die bei der Käseherstellung anfallende Schotte als hochwertiges Schweinefutter eingesetzt. In der Schweiz sind vor allem zwei Rassen verbreitet: das Edelschwein und das veredelte Landschwein.
Die Schweinehaltung kommt meistens in sogenannten gemischten Betrieben vor. Die Landwirte bauen Getreide, Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln an und halten zusätzlich Rindvieh und Schweine. Daneben gibt es aber auch die gewerblichen Betriebe, die fast die gesamten Einnahmen mit der Schweinehaltung erwirtschaften. Meistens besitzen diese Betriebe wenig oder kein eigenes Land und kaufen das Futter für die Schweine ein. Gerade hier bringen die grossen Mengen Mist und Gülle oft Probleme.
Wenn die Betriebe über zu wenig Land verfügen, um eine ausgeglichene Nährstoffbilanz zu erreichen, müssen sie mit anderen Betrieben Verträge über die Abnahme von Gülle und Mist abschliessen. Die heute geltende Umweltschutzgesetzgebung verbietet es, dass die Felder überdüngt und damit das Grundwasser und die Gewässer allgemein verschmutzen. Zudem ist es nicht möglich, mehr als 1'000 Mastschweine auf dem Betrieb zu halten. Ausserdem müssen die strengen Tierschutzvorschriften (Haltung, Platzangebot, Licht etc.) erfüllt werden.
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